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Erfahrungen aus der Zeit zwischen Kündigung und neuem Vertrag
Die Berichte nennen konkrete Situationen – von der ersten Sichtung der Unterlagen bis zur Vorbereitung auf Fragen zur betriebsbedingten Kündigung.
„Ich kam mit einem Lebenslauf, der noch die alte Hierarchie im Konzern abbildete. Nach drei Terminen hatten wir eine Version, die meine Projektverantwortung sichtbar machte – ohne die Kündigung zu verschleiern. Die Suche wurde enger, aber die Rückmeldungen stiegen.“
„Die Gesprächsprobe war unangenehm ehrlich. Ich habe gemerkt, dass ich zu lange bei der Abfindung hängen blieb. Danach konnten wir eine kürzere, ruhige Antwort üben – das hat im echten Gespräch geholfen.“
„Hilfreich war die Reihenfolge: erst Fristen und Lagebild, dann Unterlagen, dann erst die breite Suche. Am Anfang wollte ich sofort 40 Bewerbungen rausschicken – das hätte mich nur erschöpft.“
„Nicht alles lief glatt: Ein Termin musste verschoben werden, und die Branchenliste war mir anfangs zu konservativ. Im Nachhinein war die engere Auswahl aber genau das, was mich vor Streuverlusten bewahrt hat.“
Fallskizze: Stellenabbau in der Produktion
Eine Klientin aus dem südlichen Ruhrgebiet meldete sich acht Wochen vor dem Ende ihrer Betriebszugehörigkeit. Gemeinsam priorisierten wir offene Zeugnisfragen, eine realistische Gehaltsspanne und drei Stellenprofile – Schichtleitung, Disposition, technische Sachbearbeitung. Innerhalb der Begleitung entstanden zwei Einladungen; der unterzeichnete Vertrag lag in der Disposition.
Entscheidend war weniger die Anzahl der Bewerbungen als die Klarheit, warum gerade diese Profile passten – und wie die betriebsbedingte Kündigung im Gespräch eingeordnet wurde.
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